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Vor ca. tausend Jahren, als die Wälder noch Lüneburg bedeckten, kam es dazu, dass Jäger einem Wildschwein folgten; die Spur führte sie durch ein Gelände der Ilmenauniederung.
Es dauerte nicht lange, bis sie es fanden und erlegten. Als sie das Tier zerlegten, stellten sie fest, dass das Fell voll mit kostbarem Salz war.
Sie erinnnerten sich daran, dass sie vor einiger Zeit schon beobachtet hatten, wie sich die Wildschweine in sumpfigen Stellen gewälzt hatten. Also machten sie sich auf den Weg, die Spur, die zu der Suhle führte, zurück zu verfolgen.
Schließlich fanden sie die Stelle, wo sich das Wildschwein gewälzt hatte. Es war ein salziger Tümpel.
Durch diese Entdeckung des gesalzenen Wildschweines wurde vor vielen Jahren die Saline gegründet und immer wieder ausgebaut. Die Stadt Lüneburg erreichte durch sie großen Wohlstand und Reichtum. Die Lüneburger Bürger werden das Widschwein immer in erinnerung behalten, das sie durch sein Tod zum Auffinden der Solquelle geführt hatte.
Ein Schulterknochen wurde zur Ehrung
in einem Glaskasten aufbewart, den man auch heute noch in der Alten Kanzlei
des Rathauses besichtigen kann.
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